Vor genau einem Monat, am 15. August 2009 ging es für mich nach Schweden. Vier Wochen ist es nun her, ich saß ich zu diesem Zeitpunkt gerade im Flugzeug nach Stockholm, mit einem Gefühl - destination unknown!
Die Tage, Stunden und Minuten vor dem Abflug vergingen rasend schnell, doch ist jede Sekunde für mich noch immer so greifbar als wäre es gestern gewesen. Ein letztes mal meine Freunde treffen, meine Großeltern verabschieden, den Eltern ebenfalls einen schönen Urlaub wünschen und auch meine Geschwister ein letztes Mal umarmen. Letztere vermisse ich zunehmenst. Das Gefühl beim Abschied, sie hatten keine Ahnung was es bedeutet das ich für 5 Monate weg bin, fiel auch mir nicht leicht :'/
Mittlerweile ist jedoch viel Zeit vergangen und viel Wasser die Salzach hinunter geflossen. Ob ich Salzburg vermisse?!
Nun, an dem Tag als ich in Västeras ankam - da zweifelte ich ein wenig an allem, nur mittlerweile ist jede Skepsis dahin - ich lebe schließlich hier in Västeras.
Wie sagt eine Ikea Werbung, Wohnst du noch oder lebst du schon?
Mittlerweile lebe ich hier, im elften Stock (im Penthouseflur), mit wunderbaren Ausblick und ruhiger Lage. Und doch 1500 Kilometer entfernt von Salzburg.
Wenn man mich fragt was ich aus Salzburg mitgenommen habe, da wäre vorallem mal die Salzburger Gemütlichkeit und auch ein eine gewisser Lebensstandard, den ich hier nicht missen will.
Es werden Knödel und Schnitzel gekocht, fernab von zuhause und dennoch schmeckt es wie daheim. Die letzten vier Wochen zeigten mir vorallem eines: egal wo man ist, egal wie schrecklich alles ist, am Ende des Tunnels ist immer Licht. So muss ich doch auch gestehen - Salzburg fehlt mir nicht wirklich. Natürlich gehen einem Familie und Freunde ab, nur ich wohne hier mit 140 Austauschstudenten unter einem Dach. Freundschaften sind schnell geschlossen und nach man findet sehr sehr schnell Anschluss und Kontakt, auch zu Schweden.
Nun, was ist nach vier Wochen noch übrig geblieben?
Stichwort Universität: Obwohl ich weiß das die folgenden Zeilen alle daheimgeblieben Kollegen nicht gerne lesen werden, für Studenten ist es hier wie im Paradies. Wenig Vorlesungen, wenig Assiments und Hausübungen, das aufwendigste stellen noch die Klausuren dar - hoffentlich bleibt das auch so die nächsten Monate!
Da es mittlerweile schonwieder Abend geworden ist, gibts von meinem Fazit wohl oder übel einen zweiten Teil - denn jetzt wird gekocht!
God kväll från Västerås
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